Wir hatten ja nix
ein kabarettistisch retrospektiver Blick nach vorn

 

Titel nixStani hat die 60 hinter sich gelassen. Da ist es an der Zeit, einen Blick zurück zu werfen um so zu sehen, was auf uns zukommt.

Woher kommen wir?

Was haben wir fasch gemacht?

Wie können wir verhindern, uns zu wiederholen?

Die Antwort ist genauso einfach wie desillusionierend: Wir müssen uns wiederholen, denn es ist alles schon mal da gewesen: Flatrate, Komasaufen, …

Gut, früher kamen wir nicht mit Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Unsere Freunde haben uns an der Haustür abgestellt und dann Klingelmännchen gemacht. Und vorglühen musste man auch nicht. Denn man konnte seinen Durst in der Kneipe noch bezahlen.

Was wir nicht hatten, war IKEA. Brauchten wir aber auch nicht, denn wir hatten ja Frikadellen oder Buletten. Wozu also zig Kilometer fahren, nur um sich die Sohlen abzulaufen und sich anschließend bei einem Teller Elchköttel vom Möbelschaulaufen zu erholen.

Was es auch nicht gab, war die Telekom, die mit dem besten Netz – wenn es denn funktioniert. Dafür hatten wir Zeit, die Zeit, die wir heute brauchen, um in der Warteschleife der Telekom auf den nächsten Callcenter-Kontakt zu warten.

Stani macht sich in der Vergangenheit auf die Suche nach Lösungen für die Gegenwart, damit es in Zukunft weiter geht.

Wie gehen wir mit der Islamisierung des faschistoiden Gedankenguts um?

Was machen wir, wenn uns der Islam als Feindbild abhanden kommt?

Hatten wir das nicht schon mal, nur nicht mit Moslems?

Stani sucht nach Fragen, wo die Antworten zu schnell kommen und zu einfach sind.

Und Stani gibt Antworten auf Fragen, die andere lieber gar nicht stellen.

Acht Jahre war Stani mit dem Parkbankduo unterwegs und hat mit ihm unter anderem zweimal den Reinheimer Satirelöwen gewonnen. Jetzt geht er mit seinem neuen Programm „Wir hatten ja nix“ allein auf Tour.